Unterwegs im Klettergarten

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Etwas aus dem Rahmen gefallen: Unser Verständnis von Architektur

Es gab mal eine Zeit bei AIRBUS in der ich mich ziemlich intensiv mit Architektur beschäftigt habe.

Ich war damals damit beschäftigt herauszufinden, was den Architektur wohl in der Informatik bedeuten könnte.

Architektur ist uns im Schwaben-Ländle gut bekannt. Hier baut bekanntlich jeder. Schaffe, schaffe, Häuslein baue ist die Devise. Allerdings kommt die Architektur hier oft zu kurz weil vieles in Eigenleistung selbst erledigt wird und ein*e fähige*r Architekt*in damit um die Gelegenheit gebracht wird sich mit einem wunderschönen Entwurf ein Denkmal für die Ewigkeit, oder zumindest für die nächsten 30 Jahre oder mehr zu setzen.

Also habe ich zunächst mal die gängigen Versuche den Begriff (heute würde ich sagen eine Theorie zur) Architektur begreifbar zu machen recherchiert. Mir sind dazu das Werk zum Einfassen der Arbeit von der offenen Gruppe über den Weg gelaufen und das Werk zum Einfassen der Arbeit des Verteidigungsministeriums der Vereinigten Staaten von Amerika. Im Kontext zur Verteidigung und Sicherheit gab es damals noch zwei oder drei weitere die sich an solchen Einfassungen abmühten, darunter die Kollegen vom Verteidigungsministerium des Vereinigten Königreichs, die Freunde des Nordatlantikpakts, kurz NATO und auch meine Kollegen aus Frankreich strengten sich hierzu kräftig an. Weit abgeschlagen gab es noch ein paar weitere Fraktionen, die aber damals deutlich unter meinem Radar geblieben sind um erfolgreich meinen Test auf Relevanz zu bestehen. Besonders enttäuschend sind hier die Bemühungen der Gruppe zur Architektur des Bundes (und der Länder) zu nennen, die hatten sich den schönen Namen SAGA gegeben. Da gefiel mir der Titel der französischen Kollegen mit Agathe (soweit ich mich heute noch erinnere) deutlich besser.

Ich möchte mit diesem Beitrag hier keine Diskussion darüber beginnen, welche dieser Einfassungen denn wohl die beste sein könnte. So etwas ist nicht entscheidbar. Aber ich will mal ganz deutlich sagen für welchen Zweck diese Einfassungen dienen. Damit wir hier nicht all zu weit auseinander driften beschränken wir uns auf drei Einfassungen.

Das Werk zur Einfassung der Arbeit der offenen Gruppe

Wir beginnen mit dem Werk der offenen Gruppe. Das Werk zur Einfassung der Arbeit der offenen Gruppe ist vielen von uns ganz gut bekannt und hat einen gewissen Grad der Verbreitung erfahren. So ruht beispielsweise unser Haus Europa auf eben diesem Werk. Allerdings war die Europäische Union nicht so ganz glücklich mit dieser Idee und hat sich da was rangebastelt, von dem sie glaubt, dass es den Zweck dann wohl besser erfüllen kann.

Ich hatte ja jetzt zehn Jahre Pause und kann also mit viel Ruhe und ziemlicher Gelassenheit auf das Heute schauen und mit dem vergleichen war mir einst gegeben war.

Diese Zeilen hier sind sehr wichtig. Das dürfen wir auf keinen Fall verbocken. Sonst geht Europa baden.

Die Offene Gruppe begreift die Einfassung der Arbeit zur Architektur völlig anders. Die offene Gruppe ist der Effekt durch Einfassung der Arbeiten zur Architektur. Alle die hier mitarbeiten, bewirken, dass die offene Gruppe leben kann. Alle anderen fallen aus dem Rahmen, haben also die Einfassung der Arbeit verlassen. Nicht in allen Fällen ist es nötig hierfür eine Nutzungslizenz zu erwerben. Ein Ziel der offenen Gruppe ist Konvergenz oder besser konvergentes Verhalten. Alles andere bedeutet Krieg, Krieg um eine Information.

Die Einfassung der Arbeit kommt häufig in Unternehmen zum Einsatz.

Das macht durchaus Sinn, ist aber deutlich zu kurz gehüpft, weil es schlicht an einer brauchbaren Übersetzung für einen Begriff mangelt, den wir – und da nehme ich mich nicht aus – versäumt haben in unsere Sprache zu übersetzen: Besser wäre es zu sagen: Die Einfassung der Arbeit kommt häufig in Unternehmungen zum Einsatz. Wobei, um die Sprache zur Beschäftigung zu verwenden, Unternehmungen sein können: Programme, Projekte und Portfolios. Letztlich ist der Begriff aber so weit gefasst wie er beispielsweise hier definiert wird.

Die Einfassung der Arbeit kommt nicht in der Arbeit von Architekten und Ingenieuren zum Einsatz.

Das macht überhaupt gar keinen Sinn.

ACHTUNG: Was ich euch hier abverlange ist eine gewaltige Leistung und es wird ein bisschen dauern, bis ihr dies verdaut habt – lasst es also langsam angehen.

Damit euch nicht gleich das ganze Dach auf den Kopf fällt, ruft einfach mal das Zuhause der Gesetze und Verordnungen der Bundesrepublik Deutschland auf, wählt die Ordnung für Architekten und Ingenieure aus und korreliert mal folgende Begriffe mit dem, was in eurem englischen Wirrwarr so dazu gespeichert ist: „vorläufig“, „Ingenieurbauwerk“, „Landschaft“, „Gestaltung“, „Struktur“. Vielleicht fallen euch ja noch weitere fremdsprachige Begriffe ein, die ihr hier erwarten würdet. Lasst eurer Kreativität also freien Lauf. Ganz zum Schluss empfehle ich euch eine Suche nach dem Wörtchen „Qualität“.

Tja, tut mir leid. Da sind wir wohl irgendwo falsch abgebogen. Spätestens dort wo Technologie banale Technik wurde.

Bevor wir diesen Baustein des Gebäudes verlassen möchte ich noch eine sehr wichtige Sache festhalten: Die Einfassung der Arbeit von und durch die offene Gruppe eignet sich für zivile und militärische Anwendungen.

Für alle bereits abgehärteten Leser und mit Blick auf die Ordnung der Architekten und Ingenieure: Diese ist die Definition des Tragwerk über die Architektur der Bundesrepublik und Europa insgesamt.

Vielleicht können wir jetzt in der Diskussion ein bisschen näher kommen. Auf jeden Fall dürften wir damit in der Lage sein den ausufernden Kosten der vielen Programme, Projekte und Portfolios zur Information über Technologie Einhalt zu gebieten. Bauleitplanung eben.

Oh, übrigens: ein Schraubenzieher in meiner Hand ist eine Technologie, um das eigene Brett vorm Kopf zu lösen. Ein Hammer übrigens auch.

Guten Abend Deutschland.

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