In diesem Beitrag geht es um gute Kommunikation. Das Dilemma: Der Urlaub steht vor der Tür, der Krieg im Iran treibt die Preise und der Ausstieg aus den fossilen Energien fällt uns unfassbar schwer. Hinzu kommt, dass sich niemand wirklich traut zu sagen: Die Hütte ist zu heiß, wir müssen raus aus dem Karbon.
Normalerweise würde ein fähiger Kommandant un Sorge um und im Krieg für die Sicherheit der Menschen in diesem Lande sagen: Wir sind safe. Alles gut. Fahrt mal in Urlaub. Das wird schon. Die Lage ist stabil, wir haben einen Plan.
Aber wenn ich die gegenwärtige Diskussion in den Medien so betrachte, dann sieht dies alles anders aus. Es gibt keinen Plan. Und noch viel schlimmer: Wir lassen Menschen in Unsicherheit zurück wo eine politische Botschaft wie: „Hey, es wird teuerer, wir können es uns nicht länger leisten, sucht nach Alternativen, wir arbeiten an einer Lösung.“ wohl eher angezeigt wäre.
Es ist mir bewusst, dass all dies Maßnahmen psychologischer Kriegsführung sind, besser bekannt unter dem Begriff Propaganda. Also leiste ich meinen Beitrag, um wie erwünscht zu reagieren. Aber lest selbst.
Es schmerzt sehr dies so zu sehen.
In einer normalen Welt hätten wir längst mit den Mitteln der Strömungsmechanik und der Analyse zur Kapazität der Produktion überprüft und festgestellt, wie es denn wohl so bestellt ist um die Sicherheit in der Versorgung mit fossilen Energien, hier am Beispiel vom Kerosin.
In einer normalen Welt hätte das Bundesministerium der Wirtschaft zum Schutz der Interessen der Verbraucher sich auf den Weg gemacht, um zeitig nach Alternativen zu suchen.
In einer normalen Welt hätte das Ministerium für Umwelt und Naturschutz und noch viel mehr Resorts längst die Hand gehoben und den Bürgern mit auf den Weg gegeben: Die Hütte ist zu heiß, wir müssen überleben.
In einer normalen Welt hätte dann das Bundesministerium für Forschung und Technologie und noch mehr Resorts begonnen in einem Fahrplan darzulegen wo wir denn wohl hinwollen im Kampf ums Überleben. Einen Fahrplan wie raus aus Kerosin und rein in irgendwas anderes, was weniger schlechte Laune, Angst und Unsicherheit verbreitet.
In einer normalen Welt hätte sich dann die Politik selbst in die Verantwortung genommen und den Menschen gesagt: Die Lage ist ernst. Wir müssen handeln.
Aber diese Welt ist nicht mehr normal. Es ist absurde Kommunikation. Oder um es präzise auszudrücken eine non-konforme Architektur über Irgendwas was nicht vorhanden ist. Eine Information die uns und alle Menschen an ein Morgen glauben lässt.
Es ist unfassbar lächerlich die Menschen glauben zu lassen, ein Land würde nicht weiter als fünf Tage blicken. Jedes Kind weiß, dass Verträge zur Versorgung mit Gas und Öl über zehn und mehr Jahre abgeschlossen werden. Jeder Mensch weiß, dass Produkte mindestens fünf Jahre bis zur Marktreife benötigen. Jeder Pilot weiß, dass Flugzeuge länger als 30 Jahre leben. Jeder Panzerkommandant mottet seine Blechkiste für fast fünfzig Jahre ein. Da ist es einfach nur absurd zu behaupten: Könnte vielleicht könnte vielleicht aber auch nicht knapp werden.
Also spielen wir Krieg. Wir schaffen ein Theater und inszenieren Operationen durch simulieren echten Kriegs, um den Menschen auf dieser Welt zu signalisieren: Seht zu wie abhängig und verwundbar wir sind in der Versorgung mit etwas dessen wir nicht länger bedürfen.
Es ist wie es die Amerikaner sagen:
"Each requirement comes with a cost."
Auf deutsch: Der Preis ist hoch, er kostet das Leben.
Seht zu, dass ihr Land gewinnt, haut ab aus dem Karbon.
An die Physiker unter den Analytikern meines Systems: Die Annahme über einen stabilen Zustand ist kaputt.
