Es ist Sonntag und ziemlich frisch hier hier in Markdorf. Gestern war ich unterwegs im Aach-Tobel bei Owingen. Eine nette Tour von rund zwei Stunden Dauer mit Einblicken in eine Zeit, als das Eis und die Gletscher in der Region das sagen hatten.
Sonntags ist bei mir Entspannung und Zerstreuung angesagt. Dazu gehört es auch die Nachrichten zu verfolgen und den ein oder anderen Artikel zu lesen. Dabei bin ich über eine Pressemitteilung des World Wildlife Fund Deutschland, kurz WWF in der Tagesschau App auf meinem Tablet gestolpert. Guckst du hier:

Ich bin fair. Die oben gezeigte Darstellung gibt nicht den ganzen Inhalt der Pressemitteilung wieder. Die findet ihr hier. Was mich irritiert ist die Forderung der „Klimachefin“ des WWF gegen oder für die politische Agenda. Ich bin da nicht fein mit, wie die jüngeren Menschen heute sagen. Meine Erwartungshaltung wäre die, dass wir es schaffen, mit einem, vielleicht zwei Sätzen den den relevanten Akteuren mitzugeben, was hier Sache ist.
Mein Vorschlag wäre der folgende:
Wir befinden uns in einer schwierigen Lage. Der Klimawandel bedroht die Existenz von Mensch, Natur und allem Leben, das wir kennen.
Wir stellen fest, wie verwundbar wir in der Abhängigkeit durch der Versorgung mit fossilen Energieträgern sind.
Unser Verlangen nach einer lebenswerten, weil sicheren Welt, findet heute seinen Ausdruck in einer Verkettung unglücklicher Tatsachen zur Versorgung mit wichtigen Rohstoffen.
Die Konflikte wie der im mittleren Osten zeigen uns, dass sich unsere Welt zunehmend in etwas verwandelt, was nur durch militärische Gewalt im Konflikt das erreichen kann, was wir alle anstreben: Einen Ort an dem wir alle friedlich miteinander leben können.
Mit der Stunde der Erde widmen und schenken wir unsere ganze Aufmerksamkeit der kleinen blauen Murmel, der wir alles Leben hier verdanken.
Nix für ungut,
Carsten
